Vom Internet der Dinge, VR und Bitcoins

Kontrovers diskutiert, greifbar, nachvollziehbar

„Wissen in 60 Minuten“ präsentiert seit acht Jahren Trendthemen aus Digital und Print. „Kinderspielzeug oder Business?“ lautete die Frage, die Referent Steffen Müller, Geschäftsführer der Darmstädter Incloud GmbH, in seinem diesjährigen Fachvortrag „Vom Internet der Dinge, VR und Bitcoins“ unterhaltsam und kompetent beantworten konnte.

In Kombination mit Diskussion, persönlichem Gespräch und der Gelegenheit zum Erleben konnten Kunden und Geschäftsfreunde von Knecht die Bedeutung dieser Zukunftsentwicklungen nicht nur erahnen, sondern direkt vor Ort nachvollziehen.

Wissen in 60 Minuten am 12.10.2015Wissen in 60 Minuten am 12.10.2015
Vom Internet der Dinge, VR und Bitcoins, ein Fachvortrag von Steffen Müller, Gründer der Incloud GmbH, Darmstadt
Bringt das was? Oder ist ES Spielzeug?

(Digitale) Rundreise

Die Gadgets zum Ausprobieren waren das abschließende „Sahnehäubchen“ eines rundherum informativen Abends. Die Gäste staunten über Neuentwicklungen wie das „Smart Writing Set“ vom Notizbuch-Hersteller Moleskine oder den Netzwerklautsprecher „Amazon Echo“, der sprachgesteuert die Wünsche seines Nutzers erfüllt. Dass der Lautsprecher gleichzeitig zum lauschenden „Gast“ im Wohnzimmer wird, ließ IT-Spezialist Müller nicht unerwähnt.

Angesichts von Pflegerobotern, die eine computergesteuerte Versorgung des Menschen in absehbarer Zeit möglich machen, und des Ersatzes analoger Währungen durch digitale Bitcoins stellte sich für viele Zuhörer die Frage: Wohin geht diese (digitale) Reise noch?

Steffen Müller argumentierte schlau, um Antworten zu finden. Er zählte digitale Technologien mit Zukunft auf, ebenso digitale Sackgassen. Dass Bitcoins mehr als ein Hype sein werden, hält er für wenig wahrscheinlich. Dafür verursachen die Sicherheitsvorkehrungen für einen Zahlungsverkehr viel zu große Datenmengen.

Mit echtem Potenzial

Deutlich bessere Zukunftschancen hätten Produkte, die eine Virtual Reality (VR) erzeugen. Damit werde sich in Zukunft viel Geld verdienen lassen, prognostizierte Müller, insbesondere in der Unterhaltungsindustrie, bei der Vermarktung von Reisen, Immobilien, Autos und bei der Schulung, z.B. im Bereich der Medizin. Reiselustige könnten sich einen Eindruck von ihrem Traumziel verschaffen, potenzielle Bauherren einen Rundgang durch ihr Traumhaus unternehmen und angehende Mediziner eine Herz-OP trainieren.

Eines der Probleme sei sicher noch die teure Produktion der passenden 3D-Inhalte. „Das ist meistens der Genickbruch“, gestand Müller ein. Seinen Zuhörern riet er trotzdem, sich dem Thema unerschrocken zu nähern: „Haben Sie keine Angst. Die Welt verändert sich zwar, aber das hat sie ja schon immer getan. Probieren Sie es aus. Fragen Sie, welchen Nutzen es für Ihre Kunden haben könnte, und laufen Sie mit Ihrer Idee los!“

Impressionen von der Veranstaltung am 10. Oktober 2016
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Heute schon praxiserprobt

Um das Thema von einer zusätzlichen Seite zu beleuchten, schilderte Horst Vogt, Inhaber der ComputerPartner e.K., Neuwied, zum Abschluss die Veränderungen der Digitalisierung in seinem eigenen Unternehmen. Man habe bereits 2011, so der langjährige IT-Service-Partner von Knecht, das Büro 2.0 in die Praxis umgesetzt. Dank Programmen wie Teamviewer oder Remote Control müsse man weitaus weniger bei den Kunden vor Ort sein und könne viele Probleme online beheben.

Noch lange nach Abschluss der Veranstaltung wurden in den Räumlichkeiten des Mainzer 7° Cafés lebhafte Gespräche geführt und die „virtuelle Welt“ hautnah erlebt.

Sie möchten mehr Erfahren?

Fragen Sie nach den Vortrags-Slides. Ihre Ansprechpartner sind Bianca Wolf und Bernhard Knecht.

Mehr über unseren Referenten

Steffen Mueller
Steffen Müller, Gründer der Incloud GmbH, Darmstadt

Steffen Müller

Steffen Müller gründete schon während seines Informatikstudiums an der TU Darmstadt die Incloud GmbH, deren strategische Ausrichtung und konsequente Weiterentwicklung er seitdem verantwortet.

Ursprünglich in der Webentwicklung zuhause, baute er ab 2010 die neue Mobile Unit des Unternehmens auf und analysiert seitdem regelmäßig neue mobile Trends. Früh erkannte er, dass in der parallelen Entwicklung für mehrere mobile Plattformen enorme Vorteile liegen können, viele der technologischen Ansätze in diesem Bereich aber erhebliche Risiken mit sich bringen.

Die Expertise im Einsatz der richtigen Cross-Plattform-Tools für das richtige Projekt wurde so zu einer der Kernkompetenzen der Incloud Mobile Unit.

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